
EINE REVOLUTION IN BEWUSSTSEIN UND KULTUR
PRAXISABEND FÜR MEDITATION UND EVOLUTION
In verschiedenen Regionen im Deutschsprachigen Gebiet kommen Menschen zusammen, um die evolutionäre Spiritualität als gelebte Realität zu teilen und zu vertiefen. Was nichts anderes heisst wie: Meditation als „Training“ für’s Leben zu üben!
Wir möchten uns deshalb, in Zusammenarbeit mit Frau Stina Weber, regelmässig hier zu diesem Training treffen. Unsere wöchentlichen "Praxisabende für evolutionäre Spiritualität" bieten einen leicht zugänglichen Einstieg, um diese Arbeit kennenzulernen.
Der Abend beginnt um 20.00 Uhr in der Ahorn-Apotheke. Die Apotheke wird um 19.30 Uhr geöffnet.
Um 20.00 Uhr melden sich jeweils alle Orte per Telefonkonferenz. Es entsteht ein starkes Feld des geeinten Bewusstseins.
Tom Steininger wird eine Einführung geben zu einem bestimmten Aspekt der Meditation und des Bewusstseins, danach öffnet er für eine Weile den Raum zum gemeinsamen Kontemplieren des Themas, bevor wir für ca. eine halbe Stunde still meditieren.
Um 21.00 Uhr endet die gemeinsame Meditation und die Gruppe bleibt noch, um achtsam und kreativ das Thema weiter zu entwickeln. Ca. um 22.00 Uhr beenden wir den Abend.
Die Praxisabende finden alle 14 Tage jeweils Dienstags um 20.00 Uhr statt. Damit wir uns um 19.55 Uhr per Telefon einwählen können, ist es wichtig pünktlich einzutreffen.
Die nächsten Termine sind:
14. Februar, 28. Februar, 13. März, 27. März 2012 und so fort
Von Herzen laden wir Sie ein, wann immer Sie Interesse und Freude haben, an diesen Meditationen teilzunehmen!
Unkostenbeitrag: CHF 5.--
Das Erwachen zum evolutionären Impuls – diesem geheimnisvollen, in die Zukunft gerichteten Drang – gibt uns die spirituelle Stärke, um mit der Intensität unserer sich immer schneller verändernden Welt umgehen zu können. Wenn wir zu diesem Impuls erwachen, werden wir plötzlich davon angezogen, diese Welle der Veränderung zu reiten, statt dem traditionellen mystischen Weg zu folgen und in der Zurückgezogenheit meditativer Transzendenz Frieden und Befreiung zu erfahren. Eine evolutionäre Spiritualität fordert uns auf, mitten in die Veränderung zu springen, getragen von der spirituellen Inspiration des kreativen Prozesses selbst. Und deshalb bin ich davon überzeugt, dass ein Weg wie Evolutionary Enlightenment für unsere Zeit kulturell so relevant ist. (Andrew Cohen)

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I M I N N E R E N E I N K L A N G
M E D I T A T I O N I M E V O L U T I O N Ä R E N K O N T E X T
Meditation ist eine sehr alte Disziplin, mit entsprechend vielen Auslegungen, die je nach Praxis unterschiedliche Ziele verfolgen. Diese Broschüre möchte im Besonderen auf die Achtsamkeitsmeditation eingehen, die zum Ziel hat sich von der Gegenstandswelt zu lösen und sich in den «Seinsgrund» zu begeben. Dabei handelt es sich um eine Meditationsart, die seit Jahrtausenden von spirituellen Lehrern praktiziert und gelehrt wurde. Es ist die Schwierigste Form der Meditation, weil man sich dabei auf «nichts», auf die Leere konzentriert. Dabei kommt es darauf an, aus der Welt der Erscheinungen, die wir mit unseren Sinnen erfassen, in die Welt des geistig Wesenhaften zu gelangen. Das Erkennen der inneren Entwicklungsschritte und -stufen, die Suche nach Wahrheit und die Einsicht, dass wir in einer nondualen Welt existieren, sind dabei wichtig.
Bei dieser Art der Meditation wird in uns ein innerer Raum geschaffen, in dem wir keinen Bezug zu unserem Bewusstsein innerhalb der Gegenstands- und Gefühlswelt mehr haben. Dabei lösen wir uns von unserer Alltagspersönlichkeit. Sie ist der Teil unseres Bewusstseins, der dazu verhilft, uns im Alltag zurechtzufinden und zu überleben. Sie beinhaltet die Konditionierungen, die wir uns über die evolutionäre Entwicklung in den letzten Jahrhunderten angeeignet haben und bestimmt seither unsere soziale und kulturelle Prägung. Als Ego ermöglicht sie uns die Identifikation mit Gefühlen, Freude und Glück, Erfolg und Misserfolg. Lösen wir uns von dieser Identifikation und tritt das Ego zurück, so treten wir in den Urzustand des «Seins» ein.
In diesem Zustand finden wir einen anderen Teil, der seit eh und je schon in uns lebt und der getrennt von Raum, Form und Zeit absolut frei existiert.
ZWECK DER MEDITATION
Der Hauptzweck der Meditation ist, sich wiederholt und regelmässig bewusst zu werden, dass unser Ich nicht allein mit unserer Alltagspersönlichkeit, sondern auch mit der Unendlichkeit des «Seins» verbunden ist. Eine tiefe Meditation ermöglicht das Erlebnis der inneren Freiheit von Gedanken und Gefühlen und lässt uns eine Art Leichtigkeit und Frieden erfahren. Das absolute «Sein», das zeitlos, formlos und raumlos ist, stellt eine tiefere, unendlich subtilere Dimension unseres Bewusstseins dar, die nicht einfach wahrgenommen
werden kann durch die gewohnte Verstandestätigkeit. Dieser Teil in uns ist im normalen Alltag nicht erfahrbar. Selbst wenn man die völlige Freiheit in diesem Zustand der Leere direkt erfahren hat und wieder zurückkehrt in die Welt des Verstandes und der Gegenstände, ist es möglich an der Realität dieses Zustands zu zweifeln. Unser Verstand kann den Grund der Leerseins, diesen Nullpunkt der Bewusstheit, nicht erfassen. Deshalb ist es wichtig soviel wie möglich zu meditieren, bis sich unerschütterliche Gewissheit über die Existenz dieses «Seins» und damit der eigenen Freiheit einstellt.
In der Art und Weise wie unser Bewusstsein und unsere Handlungen sich kohärent zu verbinden vermögen, ordnet sich unser Leben. Dies ist eine Voraussetzung, die uns erst befähigt, die in uns gegensätzlichen Teile (Alltagsbewusstsein und Urgrund des Seins) wahrzunehmen. Jedes Mal, wenn wir erkennen, dass wir keine Gefangenen sind, gibt uns dies ein tieferes Vertrauen in die endlose innewohnende Freiheit, welche unser tiefstes Selbst bildet. Dies führt zu einer Gewissheit und Einsicht der Auflösbarkeit der Bewusstseinsgrenzen und damit kann Transformation und Entwicklung in uns stattfinden. Aus diesem Urgrund des Seins, in dem wir alle miteinander verbunden sind, schöpfen wir ungeahnte Kräfte und Kreativität. Aus den darauf bauenden Handlungen können wir unsere Zukunft frei gestalten.
Die Verantwortung,die wir für uns und unsere Mitmenschen tragen, wird leichter einsehbar. Jede unserer Handlungen hat Auswirkungen für alle.
MEDITATION IM EVOLUTIONÄREN KONTEXT
Wenn wir die Mediationspraxis in unser tägliches Leben integrieren, werden wir erkennen, dass es sich um einen objektiven Prozess handelt, der für jeden erfassbar und erlebbar ist. Wir werden dann sehen, dass der zeitlose Teil in uns seit Beginn der Evolution da war. Dann realisieren wir, dass wir in einer nondualen Welt leben und Teil dieses Prozesses sind. Nur unser Alltagsbewusstsein haftet an der Erfahrung, dass wir eigenständig und von der Welt getrennt leben. Aber wir sind in Wirklichkeit eins mit einer Kraft, die vor ca. 14 Milliarden Jahren aus einem Stecknadelkopf grossen Punkt unser Universum und damit die heutigen Menschheit kreiert hat. Wenn wir dies erkennen, verändert sich radikal die Perspektive, von der aus wir im Alltag handeln. Wir erkennen dabei, dass da noch ein anderer Teil in uns ist, der uns hindert diese Freiheit zu erlangen. Dieser Teil in uns, unser Ego, braucht die Sinne als Instrument, um in der Welt zu überleben, hält fest an den alltäglichen Sorgen, ist sehr träge, kann erkranken, kümmert sich vor allem um sich selbst, ist hauptsächlich narzisstisch und egoistisch und stand im Dienste unseres physischen Überlebens. Das Ego ermöglichte auch die technische, kulturelle mit Recht soziale Entwicklung des zivilisierten Westens.
Wenn wir also erkennen, dass wir in uns zwei gegensätzliche Teile vereinigen und sehen, dass wir eigentlich in jedem Augenblick, bei jeder Handlung und bei jeder Entscheidung die Möglichkeit haben zu wählen, von welchem der beiden Teile aus wir die Entscheidungen fällen, wenn wir die Perspektive wechseln und die Konsequenzen berücksichtigen, die unsere Entscheidungen haben, dann erst werden wir verstehen, weshalb es essentiell ist zu meditieren. Wenn wir dann einsehen, dass die tägliche Meditation die einzige Möglichkeit bietet, um uns mit dem Seinsgrund zu verbinden, den Impuls der Evolution zu erkennen und zu begreifen, dass wir das Ergebnis dieses Prozesses sind, dass dies ein kreativer Prozess ist, mit ihm alles möglich wird, dass uns offen steht mit bewussten Entscheidungen in den Prozess einzugreifen, dann sehen wir, welche Möglichkeiten sich uns eröffnen. Wir sind es, die die Fähigkeit haben die Welt zu verändern, die Zukunft zu beeinflussen und zu gestalten.
Wir müssen lernen uns selbst zu beobachten und zu erkennen, welcher Teil in uns die zu fällendenEntscheidungen trifft. Die ständige Suche nach der Wahrheit wird unsere Handlungen beeinflussen und wir werden unsere Umgebung dabei verändern. Dazu braucht es eine authentische Lebensweise, integres, verantwortungsvolles Handeln, und dann wird sich in uns und um uns alles in Bewegung setzen.
In diesem universellen Evolutionsprozess ist jeder Einzelne wichtig. Dieser Prozess hat uns an den vordersten Punkt als Menschheit gebracht und wir haben ein Bewusstsein dafür entwickelt. Wenn sich mehrere treffen und gemeinsam mit dem gleichen Ziel meditieren, dann werden wir sogar sehen, dass sich zwischen uns ein intersubjektives Feld eröffnet und sich ausbreitet, dass wir auf einer subtilen Ebene zusammenhängen. Wir werden erkennen, dass wir alle «Eins» sind und doch Individuen bleiben. Gemeinsam eröffnet sich uns ein riesiges Potenzial an neuen Möglichkeiten die Welt zu verändern und die Zukunft mitzugestalten. Wir können uns nicht vorstellen, was alles dadurch möglich wird, so wie wir uns auch nicht vorstellen können, wie aus dem Nichts die Menschheit entstanden ist. Schon deshalb lohnt es sich uns darauf einzulassen, nicht allein, um aus Fehlern zu lernen und in die Zukunft zu schauen, sondern weil wir uns im Erlebnis der meditativen Stimmung dem in uns wirksamen Impuls der Evolution nahe wissen.
MEDITATION WIRT SICH DIREKT AUF UNSERE GESUNDHEIT AUS
In dem Mass, wie in unserem Bewusstsein die Möglichkeit besteht frei von jedem Bezug zu einem Inhalt zu sein, wird erfahrbar welche Bedeutung «Leichtigkeit des Seins» und «Glück» für das spirituelle Leben haben. Dies wiederum befreit uns als Mensch von den Zwängen der Wirklichkeit des Alltags. Die meditative Einübung des Loslassens unseres Bewusstseins vom Diktat der Objekte hat eine befreiende Wirkung.
Im Alltag geben wir uns vielen kindlichen Illusionen hin (wir suchen den idealen Partner, wünschen im Lotto zu gewinnen, wünschen den Traumberuf auszuüben), die sich kaum je erfüllen. Je mehr wir danach streben, das Glück ausserhalb von uns zu suchen, desto mehr sehen wir, dass sich unsere Probleme nur verschieben und nicht zu einer Lösung gelangen. Erfahrungsgemäss ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Einsicht einstellt, dass auch der perfekteste Partner nicht perfekt ist, und dass der Lottogewinn nicht ausreicht, um glücklich und sorglos zu leben.
Andererseits darf nicht vergessen werden, dass selbst bei einer spirituellen Weiterentwicklung Schwierigkeiten, die wir im Leben haben, nicht von alleine verschwinden. Im Gegenteil, sie werden je nachdem sogar grösser, da wir eine höhere Sensibilität entwickelt haben. Wir kümmern uns nämlich zunehmend nicht nur um uns selbst, sondern jetzt auch um andere, ja sogar ums ganze Universum.
Die Meditation wirkt sich direkt auf unsere Gesundheit aus. Mit aktuellsten wissenschaftlichen Studien kann belegt werden, dass beispielsweise der Blutdruck durch eine tägliche Mediationspraxis gesenkt werden kann, dass unsere Hirnstrukturen umgebaut werden, dass wir Stress besser bewältigen und vieles mehr. Durch ein alltägliches Achtsamkeitstraining werden wir emotional stabiler, was sich auch in der Widerstandskraft gegen Krankheiten ausdrückt.
Im evolutiven Zusammenhang sehen wir auch den Sinn der Krankheiten unserer Zeit wie zum Beispiel Depressionen, Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes etc. Zivilisationskrankheiten stehen oft im Zusammenhang mit unserer materialistischen, egoistischen Sichtweise und sind ein Indiz, dass unser Körper nicht mehr im Gleichgewicht ist, wir uns von den lebensnotwendigen Prozessen abtrennen und keinen Sinn im Leben finden. Gewisse Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes Typ 2, können klar umgangen werden durch einen entsprechenden Lebensstil. Zu den allgemeinen Präventionsmassnahmen gehören neben gesunder Ernährung, körperlicher Bewegung,der Einschränkung von Genussmitteln, ebenfalls eine angemessen Stressbewältigung, wie sie die Meditation auch bieten kann.
Täglich 20 Minuten Meditation beeinflussen den Verlauf folgender Beschwerden positiv:
Bluthochdruck
Diabetes
Übergewicht
Depression
Stress
Rückenbeschwerden
Für den Erfolg ist allerdings die tägliche, lebenslange Praxis nötig. Messen wir Aufwand und Ertrag lohnt es sich aber auf jeden Fall.
DIE SUCHE NACH FREIHEIT
Fokussieren wir unsere Aufmerksamkeit bei einer Meditation auf einen Gegenstand, so halten wir ständig den Bezug zu diesem in unserem Bewusstsein aufrecht. Dabei erhalten wir fortlaufend eine Rückmeldung vom betrachteten Objekt. Dabei ist unser Bewusstsein jedoch nie Objekt. Wir lösen uns von unserem Alltagsbewusstsein, sobald wir uns vom Objekt lösen. Wer sind wir denn wirklich ohne die Identifikation mit unserer Persönlichkeit? Erst jetzt wird dies erkennbar. Diese Einsicht hat tief greifende Konsequenzen für alle unsere Handlungen und verändert uns.
Wenn wir nicht ernsthaft meditieren, wird nichts geschehen. Versuchen wir es aber und bringen wir den Willen auf, so gewinnen wir Einblick und Zugang zu unserem Innersten. Die meiste Zeit in unserem Alltag verbringen wir – in bewusstem oder auch in geträumtem Leben – mit Gedanken, die auf Gegenstände gerichtet sind. Gerade deshalb ist es schwierig, sich auf nichts zu konzentrieren. Je öfter wir aber meditieren, desto leichter wird uns dies fallen.
Mit der Lockerung der Verbindung von Bewusstsein und Gegenstandswelt entsteht die Möglichkeit, uns von unserer Verbindung mit dem Gegenständlichen zu lösen und keinen Bezug zum Inhalt des Bewusstseins zu haben und es entsteht die Möglichkeit unsere Identität neu zu schaffen. Es entsteht die Möglichkeit zu wählen, und die Person zu sein, die wir sein wollen. Vorher sind wir gefangen in der Annahme, dass wir keine andere Wahl haben, als die Person zu sein, die wir sind. Wenn wir nicht lernen innerlich frei vom Bezug zur Gegenstandwelt zu sein, sind wir nie in der Lage wirklich als freier Mensch zu entscheiden.
RICHTIG MEDITIEREN
Bei der Achtsamkeitsmeditation, deren Ziel es ist unser Selbst mit dem innersten «Sein» zu
verbinden, sind folgende Bedingungen wichtig:
- Wir setzen uns in einer bequemen Haltung aufrecht auf den Boden oder auch einen Stuhl.
- Unser Rücken ist gerade. Wir sind völlig regungslos, entspannt und maximal konzentriert.
- Die Augen können wir offen oder geschlossen halten. Wenn sie offen sind, sollten sie sich auf die Weite einstellen und nicht einen Gegenstand fixieren. Sind sie geschlossen, vermeiden wir an einem Bild im Zentrum des Bewusstseins festzuhalten.
- Wir versuchen unsere Aufmerksamkeit so gut wie möglich von der Umwelt zu lösen und lassen vom Gedankenfluss in unserem Bewusstsein los. Sobald Gedanken auftauchen, lassen wir sie vorbeiziehen – ohne uns von ihnen mitreissen zu lassen oder uns gegen sie zu wehren – und kehren zurück in den Zustand der Leere, dem absoluten Zustand des «Seins».
- Diese Vorgänge sind uns fremd – umso wichtiger ist es, sie täglich zu trainieren. Die besten Zeiten sind erfahrungsgemäss der Morgen nach dem Aufstehen, und der Abend vor dem zu Bett gehen.
- So bleiben wir dann möglichst lange sitzen und beobachten aufmerksam, wie das «Nichts» auf uns wirkt. Meditation ist zu Beginn eine reine Willenssache, lässt man sich aber darauf ein, wird man mit der Zeit zum Erfolg kommen. Eine geglückte Meditation drückt sich auch in der Körperhaltung aus – wir haben eine zufriedene, positive Ausstrahlung.
WESHALB IST DIE GERADE HALTUNG, DIE VÖLLIGE ENTSPANNUNG UND KONZENTRATION SO WICHTIG?
Wir müssen ganz gerade sitzen, denn sonst übernehmen unsere Gedanken und Gefühle die Kontrolle über den Körper. Es ist wichtig, dass wir uns unserer Körperhaltung ständig bewusst sind. Normalerweise tendieren wir dazu einzuschlafen, wenn wir uns maximal entspannen. Wie können wir ganz entspannt und gleichzeitig sehr konzentriert sein? Wenn wir höchst entspannt und gleichzeitig sehr konzentriert sind, nennen wir diesen Zustand absolute Bewusstheit. Da sind wir frei von Anspannungen, fühlen uns leicht und behaglich. Zu Beginn braucht es einen starken Willen, dies zu verwirklichen, es kann anstrengend sein, wird aber mit der Zeit natürlicher und fällt dann leichter. Durch das regelmässige tägliche Training von zuerst 10 Minuten bis zu 1–2 Stunden pro Tag, wird die Meditation mit der Zeit selbstverständlich. Nach einiger Zeit bemerken wir auch, dass sie geradezu zu einem natürlichen Bedürfnis für uns wird, denn wir sehnen uns danach dieses Loszulassen immer wieder einzuüben.
Meditation bezeichnet eine in vielen Religionen und Kulturen ausgeübte spirituelle Praxis, die vor allem das Nachdenken, Nachsinnen, Überlegen zum Inhalt hat. Sie bezweckt durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen den Geist zu sammeln.
Es gibt verschiedene Arten von Meditation und Meditationstechniken, Gegenstands- und Wortmeditationen oder die Achtsamkeitsmeditation, wie sie in fernöstlichen Traditionen praktiziert wird. In jedem Fall ist die Meditation eine erlernbare Bereicherung für unser Leben, und ein effektives Mittel um Körper und Geist gesund zu halten.
